Aktuelle Informationen

40 Jahre Deutscher Literaturfonds
28.1.2020

Abendveranstaltung am 30. Januar
in Leipzig

Am 30. Januar 2020 wird die Tagung des Deutschen Literaturfonds auf einer öffentlichen Abendveranstaltung gemeinsam mit MDR Kultur – Das Radio eröffnet. Zu dem Thema Wie finden junge Autoren in die Verlage? diskutieren die Autorin Janna Steenfatt, Josef Haslinger (Deutsches Literaturinstitut Leipzig), Wend Kässens (Deutscher Literaturfonds) und Jo Lendle (Hanser Verlag). Im Anschluss liest Janna Steenfatt zum ersten Mal aus ihrem Debütroman Die Überflüssigkeit der Dinge (Hoffmann und Campe). Den Abend moderiert Jörg Schieke (MDR Kultur – Das Radio).

 

Tagung am 31. Januar
in Leipzig

Im Jahr 2020 feiert der Deutsche Literaturfonds sein 40-jähriges Bestehen. Als Auftakt zum Jubiläumsjahr findet am 31. Januar 2020 im Deutschen Literaturinstitut Leipzig eine öffentliche Tagung mit Autoren, Verlegern, Kritikern und Buchhändlern statt.

Veranstaltungsort:
Deutsches Literaturinstitut Leipzig (DLL)
Wächterstraße 34
04107 Leipzig

(Die Veranstaltung wird via Livestream übertragen und kann über unseren Youtube-Kanal oder unsere facebook-Seite verfolgt werden).

Die Tagung

Der Einladung des Deutschen Literaturfonds folgen u.a. die Büchner-Preisträger Lukas Bärfuss und Sibylle Lewitscharoff sowie Georg Klein und Meike Fessmann, die über das Verhältnis von erzählerischer Freiheit, Fake und Fiktion diskutieren. Das Spannungsfeld von Political Correctness oder Literatur untersuchen u.a. Tina Uebel, Zoë Beck, Mara Delius und Michael Lemling. Philipp Schönthaler, Oliver Jungen, Siv Bublitz, Daniel Beskos und Monika Eden sprechen zum Thema Die Sache mit dem Geld. Abschließend beleuchten u.a. Lena Falkenhagen, Robert Staats und John Weitzmann die Frage Urheberrecht und digitale Plattformen – geht das zusammen? Die Moderation übernehmen Bettina Baltschev und Thomas Böhm.

Der Eintritt zu Tagung und Abendveranstaltung ist frei.
Für die Tagung bitten wir um Anmeldung bis Freitag, 24. Januar 2020, per Mail an Stefanie Stein: Enable JavaScript to view protected content..

Die Veranstaltungen werden in Ton und Bild mitgeschnitten. Zudem wird die Tagung per live-stream übertragen.

 

Teilnehmer und Programm

Donnerstag, 30. Januar 2020
Öffentliche Veranstaltung gemeinsam mit MDR Kultur – Das Radio.
Beginn: 19.30 Uhr
Wie finden junge Autoren in die Verlage?
Podiumsgespräch und Lesung mit
Janna Steenfatt, Josef Haslinger, Jo Lendle und Wend Kässens
Im Anschluss liest Janna Steenfatt aus ihrem Debütroman Die Überflüssigkeit der Dinge


Freitag, 31. Januar 2020
Moderation: Thomas Böhm und Bettina Baltschev

9.00 Uhr – 10.30 Uhr:
Erzählerische Freiheit, Fake und Fiktion
Podium:
Lukas Bärfuss (Autor)
Meike Fessmann (Journalistin)
Georg Klein (Autor)
Sibylle Lewitscharoff (Autorin)

10.30 – 11.00 Uhr: Kaffeepause

11.00 – 12.30 Uhr:
Political Correctness oder Literatur
Podium:
Zoë Beck (Autorin / Verlegerin / Übersetzerin)
Mara Delius (Die Literarische Welt)
Antje Kunstmann (Kunstmann Verlag)
Michael Lemling (Buchhandlung Lehmkuhl)
Tina Uebel (Autorin)

12.30 – 14.00 Uhr: Mittagspause

14.00 – 15.00 Uhr:
Die Sache mit dem Geld
Podium:
Daniel Beskos (mairisch Verlag)
Siv Bublitz (S. Fischer Verlage)
Monika Eden (Leiterin des Literaturbüros Oldenburger Land)
Oliver Jungen (Journalist)
Philipp Schönthaler (Autor)

15.00 – 15.30 Uhr: Kaffeepause

15.30 – 16.30 Uhr:
Urheberrecht und digitale Plattformen – geht das zusammen?
Podium:
Teja Adams (Journalist)
Lena Falkenhagen (Vorsitzende des VS – Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller)
Bernd Schmidt (Kiepenheuer Bühnenvertrieb)
Robert Staats (VG Wort)
John Weitzmann (Wikimedia)

16.30 – 17.00 Uhr: Zusammenfassung
 

 

Der Große Preis des Deutschen Literaturfonds

Im Jubiläumsjahr vergibt der Deutsche Literaturfonds erstmals den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds. Die Preisverleihung findet am 7. Oktober 2020 in Berlin statt. Hervorgegangen aus dem Kranichsteiner Literaturpreis wählt eine Jury den Preisträger ausschließlich aus dem Kreis der bisherigen Stipendiaten aus. Damit hat jeder erfolgreiche Bewerber um ein Stipendium zusätzlich die Chance, den Großen Preis des Deutschen Literaturfonds zu erhalten.

 

Kontakt für die Medien:
Politycki & Partner, Literatur- und Pressebüro
Birgit Politycki, Telefon 040-4309315-12,
Mail: Enable JavaScript to view protected content.

Deutscher Literaturfonds
Sabine Rössler, Telefon 06151-40930,
Mail: Enable JavaScript to view protected content.

 

Ausschreibung für den Paul-Celan-Preis
9.1.2020

Seit 1988 stiftet der Deutsche Literaturfonds den Paul-Celan-Preis für herausragende Literaturübersetzungen ins Deutsche. Er ist für ein belletristisches Werk bestimmt, das lieferbar und in einem deutschsprachigen Verlag erschienen ist. Die Dotierung beträgt 20.000 Euro, die Verleihungen finden seit vielen Jahren während der Frankfurter Buchmesse statt.

Neben der Jury können auch Verlage Kandidaten für die Auszeichnung vorschlagen.

Bewerbungen können Verlage bis zum 29. Februar 2020 beim Deutschen Literaturfonds e.V., Alexandraweg 23, 64287 Darmstadt, einreichen.

Erforderlich sind sechs Exemplare des übersetzten Werks, ein etwa zwanzig Seiten umfassender Auszug aus dem Original sowie eine Biobibliographie der Übersetzerin oder des Übersetzers. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Statut zum Paul-Celan-Preis.

 

Kranichsteiner Literaturpreis 2019
6.12.2019

Der vom Deutschen Literaturfonds vergebene und mit 30.000 Euro dotierte Kranichsteiner Literaturpreis ging in diesem Jahr an Nora Bossong.
Die Verleihung fand am 6. Dezember 2019 um 19:00 Uhr im Theater Moller Haus in Darmstadt statt.
Die Laudatio hielt der Journalist Alexander Cammann.

In der Begründung der Jury, der Bettina Fischer, Manuela Reichart und Wilfried F. Schoeller angehören, heißt es:

 „Nora Bossong schreibt Romane, Gedichte, Essays und Reportagen –  und ist in all diesen literarischen Genres eindrucksvoll zu Hause. In ihrem Gedichtband 'Kreuzzug mit Hund' beschwört sie nicht zuletzt die europäische Idee, in ihrer literarischen Reportage 'Rotlicht' erforscht sie einen Bereich, zu dem Frauen keinen Zugang haben, in ihrem (im kommenden Herbst erscheinenden) Roman 'Schutzzone' geht es nicht nur um das 'Zögern in vielen Abstufungen', das das Leben einer jungen Mitarbeiterin der Vereinten Nationen in Genf bestimmt, vor allem dreht sich hier alles um eine grundsätzliche literarische Frage: 'Sucht man sich ein Leben aus? Oder lebt man es nicht eher?'
Die Jury des Kranichsteiner Literaturpreises ist beeindruckt von der Virtuosität und literarischen Klugheit dieser 1982 in Bremen geborenen, in Berlin lebenden Autorin.“


Für den Kranichsteiner Literaturförderpreis hatte die Jury Helene Bukowski, Karoline Menge und Katharina Mevissen nominiert. Alle drei Kandidaten stellten sich am 6. Dezember um 11:30 Uhr in einer öffentlichen Lesung in der Eleonorenschule in Darmstadt dem Publikum, sowie der Fach- und der Schülerjury. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis der Fachjury wurde schließlich Katharina Mevissen für ihren Text "Mutters Stimmbruch" zugesprochen. Die Schülerjury entschied sich dafür, ihren mit 1.000 Euro dotierten Preis an Karoline Menge zu vergeben, die die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Deutsch mit ihrem Text "Schischuri" überzeugte.
Als Sprecherinnen der Schülerjury diskutierten auf dem Podium:
Leonie Holst, Julia Hönig, und Lena Wiegmann.
Die Mitglieder der Fachjury: Bettina Fischer, Manuela Reichart, Wilfried F. Schoeller und Hans Thill.


Im Rahmen der Verleihungsveranstaltung am Abend ebenfalls vergeben wurden zwei Aufenthaltstipendien:

Das 10-wöchige Aufenthaltsstipendium im Deutschen Haus der New York University erhielt in diesem Jahr der in Berlin lebende Autor Jan Brandt.

Das 10-wöchige London-Stipendium an der Queen Mary University hatte die Jury Norbert Zähringer zugesprochen, der ebenfalls in Berlin lebt.

Alle Preise wurden am 6. Dezember um 19 Uhr im Darmstädter Moller-Theater überreicht.

 

Ergebnisse der Kuratoriumssitzung des Deutschen Literaturfonds vom 18. und 19. November 2019
27.11.2019

Folgende Autorinnen und Autoren erhalten ein Werkstipendium:

Maxim Biller (Berlin), Ella Blix (d.s. Antje Wagner, Hildesheim, und Tania Witte, Berlin), Marcus Braun (Berlin), Yevgeniy Breyger (Frankfurt/M.), Zora del Buono (Zürich), Felicitas Hoppe (Berlin), Emanuel Maeß (Berlin), Nils Mohl (Hamburg), Katerina Poladjan (Berlin), Sasha Marianna Salzmann (Berlin), Kathrin Schmidt (Berlin), Ulf Stolterfoht (Berlin).

Tim Trzaskalik (Kleinseelheim) und Leo Pinke (Leipzig) erhalten ein Arbeitsstipendium zur Übersetzung ausgewählter Briefe aus der Korrespondenz Stéphane Mallarmés .

Die Stipendien haben eine Laufzeit von vier bis zwölf Monaten und sind mit monatlich 3.000 Euro dotiert.

Einen Projektzuschuss erhält die Literaturzeitschrift BELLA triste (Hildesheim). Die laufende Kooperation mit dem Arbeitskreis für Jugendliteratur (München) wird erweitert.

Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 439.812,00 Euro vergeben.

Antragsschluss für die nächste Sitzung ist der 31. Januar 2020.

Ausschreibung 2020
26.11.2019

Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendtheaterzentrum vergibt der Deutsche Literaturfonds seit 2009 jährlich vier Stipendien zur Entwicklung neuer Stücke für das Kindertheater. Das Programm ‚Nah dran!‘ zeichnet sich durch die programmatische Zusammenarbeit der Autorinnen und Autoren mit Theatern und Regisseuren aus.

Einladung zur Bewerbung
Autorinnen und Autoren sowie Theater werden eingeladen, sich gemeinsam um eine Nah dran!-Förderung für ein Stückentwicklungsprojekt im professionellen Kindertheater zu bewerben.

Mit dem Förderprogramm Nah dran! sollen Autorinnen und Autoren sowie Theater zur Kooperation angeregt werden, um sich gemeinsam für das Kindertheater und seine Theatertexte zu engagieren. Durch die Förderung der Zusammenarbeit von Autorinnen und Autoren mit diversen Abteilungen der Theater, insbesondere der Regie, sollen Stück-entwicklungsprozesse ermöglicht und die neuen Theatertexte für das Kinderpublikum auf die Bühne gebracht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien