Aktuelle Informationen

Ergebnisse der Kuratoriumssitzung vom 5. und 6. November 2018
12.11.2018

Folgende Autorinnen und Autoren erhalten ein Werkstipendium:

Emma Braslavsky (Berlin) für einen Roman, Nina Bußmann (Berlin) für einen Roman, Oswald Egger (Neuss-Holzheim) für ein Prosaprojekt, Dieter M. Gräf (Berlin) für einen Gedichtband, Abbas Khider  (Berlin) für einen Roman, Martin Kluger (Berlin) für einen Roman, Susan Kreller (Bielefeld) für ein Jugendbuch, Julia von Lucadou (Heidelberg) für einen Roman, Brigitte Oleschinski (Berlin) für ein Prosaprojekt, Markus Orths (Karlsruhe) für einen Roman, Volker Sielaff (Dresden) für einen Gedichtband, Claudia Tondl (Wien) für ein Theaterstück, David Wagner (Berlin) für einen Roman.

Die Stipendien haben eine Laufzeit von zwölf Monaten und sind mit monatlich 3.000 Euro dotiert.

Projektzuschüsse erhalten:

Die Zeitschrift diaphanes (Zürich) für eine Ausgabe zum Thema Autorschaft, das Freie Deutsche Hochstift (Frankfurt am Main) für die Edition von drei Bänden der hist.-krit. Werkausgabe Clemens Brentanos, das Institut für Textkritik (Heidelberg) für die hist.-krit. Edition zweier Quarthefte Franz Kafkas, das Kooperationsprojekt Lyrikempfehlungen (für den Ausbau seiner Aktivitäten), das Literaturhaus Berlin für ein Schulprojekt, der Schöffling & Co. Verlag (Frankfurt am Main) für die Heraus­gabe des "Jahrbuchs der Lyrik", die Stiftung Lyrik Kabinett (München) für ein Projekt zur "Einflussfaszination", der Verein Kulturkind (Berlin) für ein Schulprojekt, die Zeitschrift Volltext (Wien) für vier Ausgaben 2019, die Jahresanthologie Tippgemeinschaft der Studenten des Deutschen Literaturinstituts in Leipzig.

Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 934.792 Euro vergeben.

Antragsschluss für die nächste Sitzung ist der 30. November 2018.

 

Kranichsteiner Literaturpreis 2018
11.9.2018

Kranichsteiner Literaturpreis 2018

Der vom Deutschen Literaturfonds vergebene und mit 20.000 Euro dotierte Kranichsteiner Literaturpreis geht in diesem Jahr an Thomas Lehr. In der Begründung der Jury, der Bettina Fischer, Wilfried F. Schoeller und Christine Wahl angehören, heißt es:

„Der in Speyer 1957 geborene, heute in Berlin lebende Autor zahlreicher Romane und Geschichten schreibt sich mit seinem Werk, vor allem mit dem zuletzt erschienenen Großroman ‚Schlafende Sonne‘, wie kaum ein anderer deutscher Autor in die Fazilitäten der Moderne ein. Er bildet aus intellektuellen Abenteuern, philosophischen Beständen, naturwissenschaftlichen Kenntnissen und seinem besonderen Epochenverständnis ein überwältigendes sprachliches Kunstwerk, das den romantischen Traum vom Universalroman noch einmal aufnimmt. Im Patchwork aus privatem und aus öffentlichem Material führt Lehr eine Dreierkonstellation vor, die sich dem Spiel der Andeutungen, der literarischen Parallelführung, der Liebe und der Liebe zum Buch im Buch, der heiteren Freude und den schwirrenden Sinnen widmet. Wissenschaft und Literatur sollen erneut verschmolzen werden.

Thomas Lehrs Bücher sind Herausforderungen an die Leser – wie alle Gebilde aus Welt und Sprache; sie beschenken den Lesemutigen mit dem Versprechen, dass diesem Buch eines klug ausgreifenden Erzählers zwei weitere Teile folgen werden.“

 

Nominiert für den Kranichsteiner Literaturförderpreis

Für den Kranichsteiner Literaturförderpreis nominierte die Jury Gianna Molinari, Leander Steinkopf und Karosh Taha.
Alle drei Kandidaten werden sich am 16. November um 11:30 Uhr in einer öffentlichen Lesung in der Eleonorenschule in Darmstadt um den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Fachjury bewerben. Mit ihren jeweils noch unveröffentlichten Textauszügen stellen sie sich gleichzeitig dem Urteil ei­ner Schülerjury. Diese vergibt, unabhängig von der Entscheidung der Fachjury, einen Preis in Höhe von 1.000 Euro.

Die Jury hat weiterhin zwei Aufenthaltsstipendien des Deutschen Literaturfonds vergeben:

New-York-Stipendium

Das 10-wöchige Aufenthaltsstipendium im Deutschen Haus der New York University erhält in diesem Jahr die in Berlin lebende Autorin Nina Bußmann.

London-Stipendium

Das ebenfalls 10-wöchige London-Stipendium an der Queen Mary University sprach die Jury Jens Wonneberger zu, der in Dresden lebt.

Alle Preise werden am 16. November um 19 Uhr im Literaturhaus Darm­stadt überreicht. Die Laudatio auf Thomas Lehr hält die Literaturkritikerin Meike Feßmann.

 

Paul-Celan-Preis 2018
6.7.2018

Der vom Deutschen Literaturfonds alljährlich vergebene Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht in diesem Jahr an Thomas Brovot.

Thomas Brovot wird mit dem Preis für sein Gesamtwerk ausgezeichnet, das Übersetzungen vor allem aus dem Spanischen umfasst. Besonders würdigt die Jury seine 2012 erschienene Übersetzung des Romans Reise zum Vogel Simurgh von Juan Goytisolo.
(Weitere informationen finden Sie hier).

Der Jury gehören an: Gabriele Leupold, Burkhart Kroeber, Miriam Mandelkow und Gunther Nickel.

Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wurde am 11. Oktober um 18 Uhr im Lesezelt der Frankfurter Buchmesse vergeben. Die Laudatio hielt der Schriftsteller und Europa-Korrespondent Paul Ingendaay.

Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien 2019
25.6.2018

Zum zehnten Mal vergibt Arbeitskreis für Jugendliteratur in Kooperation mit dem Deutschen Literaturfonds die Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien. Die zwei sechsmonatigen Stipendien in Höhe von jeweils 12.000 Euro richten sich an deutschsprachige Jugendbuchautoren. Das Auswahlverfahren ist an den Deutschen Jugendliteraturpreis angebunden. Eine Bewerbung um ein Stipendium erfolgt automatisch durch die Einreichung eines deutschsprachigen Jugendbuchs für den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Die Einreichfrist endet am 30. September 2018.

weiter zum Download der Ausschreibung und der Unterlagen zur Einreichung

Ergebnisse der Kuratoriumssitzung vom 14. und 15. Mai 2018
15.5.2018

Folgende Autorinnen und Autoren erhalten ein Werkstipendium: Mirko Bonné (Hamburg), Daniela Danz (Kranichfeld), Volker Demuth (Berlin), Daniela Dröscher (Berlin), Gerhard Falkner (Berlin), Sherko Fatah (Berlin), Lena Gorelik (München), Thomas Hettche (Berlin), Jan Koneffke (Wien), Judith Kuckart (Berlin), Stefan Kutzenberger (Linz), Sascha Macht (Leipzig), Jutta Richter (Ascheberg), Peter Wawerzinek (Wewelsfleth).

Ein weiteres Werkstipendium erhält Elisabeth Edl (München) für ein Übersetzungsprojekt.

Die Stipendien haben eine Laufzeit von zwölf Monaten und sind mit monatlich 2.000 Euro dotiert.

Projektzuschüsse erhalten die Literaturzeitschriften BELLA triste (Hildesheim), Kritische Ausgabe (Bonn), Schreibheft (Köln) und schliff (Köln) sowie die Universität Hildesheim (für eine Anthologie mit Auszügen aus Master-Abschlussarbeiten des Studiengangs für literarisches Schreiben).

Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 367.060 Euro vergeben.

Antragsschluss für die nächste Sitzung ist der 31. Mai 2018.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien