Geschichte des Kranichsteiner Literaturpreises

Der Kranichsteiner Literaturpreis hat eine wechselvolle Geschichte. Am Anfang stand ein öffentlicher Lesewettbewerb unter dem Titel „Kranichsteiner Literaturtage“. Dieser Wettbewerb wandelte sich ab 1990 hin zu einem zweitägigen Workshop mit zehn Autoren und fand jährlich bis 1999 statt. Die ursprüngliche Dotierung betrug 15.000 DM. Der Preisträger erhielt zudem eine kleine Bronzeplastik des Darmstädter Bildhauers Gotthelf Schlotter.

Im Jubiläumsjahr zum 40. Bestehen des Deutschen Literaturfonds wurde der Preis 2020 umbenannt in "Großer Preis des Deutschen Literaturfonds". Seither ist er mit 50.000 Euro dotiert.

Eine Jury wählt den Preisträger ausschließlich aus dem Kreis der bisherigen Stipendiaten aus. Damit hat jeder erfolgreiche Bewerber um ein Stipendium zusätzlich die Chance, den "Großen Preis des Deutschen Literaturfonds" oder eines der Aufenthaltsstipendien zu erhalten.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien