Geschichte des Paul-Celan-Preises

Seit 1988 stiftet der Deutsche Literaturfonds den Paul-Celan-Preis, der zunächst für herausragende Literaturübersetzungen aus dem Französischen ins Deutsche verliehen wurde. Seit 1994 ist der Preis für alle Sprachen geöffnet und deutschsprachigen Übersetzern vorbehalten. Der Preis wird für ein Gesamtwerk vergeben, jedoch auf der Grundlage einer besonders herausragenden Einzelleistung: ein belletristisches Werk, das lieferbar und nach Möglichkeit innerhalb der letzten vier Jahre erschienen ist. Mit diesem Preis wird das Ziel verfolgt, „den geistigen Austausch und die gegenseitige Verständigung auf dem Gebiet der Gegenwartsliteratur über alle Grenzen hinaus zu intensivieren“.

Die Dotierung betrug anfangs 20.000 DM, später 10.000 Euro, von 2008 an 15.000 Euro und von 2019 an 20.000 Euro. Die Verleihungen finden seit vielen Jahren während der Frankfurter Buchmesse statt.

Der Jury gehören ab 2019 an: Karin Betz, Gabriele Leupold, Miriam Mandelkow, Gunther Nickel und Ulrich Sonnenberg.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien