Aktuelle Informationen

Paul-Celan-Preis 2019
12.6.2019

Der vom Deutschen Literaturfonds alljährlich vergebene Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht in diesem Jahr an Annette Kopetzki.

Annette Kopetzki wird mit dem Preis für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet, das Übersetzungen vor allem aus dem Italienischen umfasst. Besonders würdigt die Jury ihre Übersetzung des 2018 erschienenen Romans Am Hügel von Capodimonte von Wanda Marasco
(Weitere informationen finden Sie hier).

Der Jury gehören an: Karin Betz, Gabriele Leupold, Miriam Mandelkow Gunther Nickel und Ulrich Sonnenberg.

Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird am Donnerstag, dem 17. Oktober 2019, um 18 Uhr im Lesezelt der Frankfurter Buchmesse vergeben. Die Laudatio hält die Literaturkritikerin Maike Albath.

Neue Antragsfristen
6.6.2019

Ab 2020 wird das Kuratorium des Deutschen Literaturfonds dreimal jährlich über die eingehenden Förderanträge entscheiden. Bitte beachten Sie die damit verbundenen geänderten Antragsfristen. Voraussichtlich werden die Sitzungen stattfinden im Februar 2020 (Antragsschluss 30. September 2019), im Juni 2020 (Antragsschluss 31. Januar 2020) und im Oktober 2020 (Antragsschluss 31. Mai 2020).

 

Kranichsteiner Literaturpreis 2019
28.5.2019

Der vom Deutschen Literaturfonds vergebene und mit 30.000 Euro dotierte Kranichsteiner Literaturpreis geht in diesem Jahr an Nora Bossong. In der Begründung der Jury, der Bettina Fischer, Manuela Reichart und Wilfried F. Schoeller angehören, heißt es:


 „Nora Bossong schreibt Romane, Gedichte, Essays und Reportagen –  und ist in all diesen literarischen Genres eindrucksvoll zu Hause. In ihrem Gedichtband 'Kreuzzug mit Hund' beschwört sie nicht zuletzt die europäische Idee, in ihrer literarischen Reportage 'Rotlicht' erforscht sie einen Bereich, zu dem Frauen keinen Zugang haben, in ihrem (im kommenden Herbst erscheinenden) Roman 'Schutzzone' geht es nicht nur um das 'Zögern in vielen Abstufungen', das das Leben einer jungen Mitarbeiterin der Vereinten Nationen in Genf bestimmt, vor allem dreht sich hier alles um eine grundsätzliche literarische Frage: 'Sucht man sich ein Leben aus? Oder lebt man es nicht eher?'
Die Jury des Kranichsteiner Literaturpreises ist beeindruckt von der Virtuosität und literarischen Klugheit dieser 1982 in Bremen geborenen, in Berlin lebenden Autorin.“


Für den Kranichsteiner Literaturförderpreis nominierte die Jury Helene Bukowski, Karoline Menge und Katharina Mevissen. Alle drei Kandidaten werden sich am 6. Dezember um 11:30 Uhr in einer öffentlichen Lesung in der Eleonorenschule in Darmstadt um den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Fachjury bewerben. Mit ihren jeweils noch unveröffentlichten Textauszügen stellen sie sich gleichzeitig dem Urteil einer Schülerjury. Diese vergibt, unabhängig von der Entscheidung der Fachjury, einen Preis in Höhe von 1.000 Euro.


Die Jury hat weiterhin zwei Aufenthaltsstipendien des Deutschen Literaturfonds vergeben:

Das 10-wöchige Aufenthaltsstipendium im Deutschen Haus der New York University erhält in diesem Jahr der in Berlin lebende Autor Jan Brandt.

Das ebenfalls 10-wöchige London-Stipendium an der Queen Mary University sprach die Jury Norbert Zähringer zu, der ebenfalls in Berlin lebt.

Alle Preise werden am 6. Dezember um 19 Uhr im Darmstädter Moller-Theater überreicht.

 


22.5.2019

Auftragshonorare 2019 vergeben

Gemeinsam mit dem Deutschen Literaturfonds vergibt das Kinder- und Jugendtheaterzentrum jährlich  Stipendien zur Entwicklung neuer Stücke für das Kindertheater. Die Ergebnisse der letzten Jurysitzung finden Sie hier.

 

 

Ergebnisse der Kuratoriumssitzung des Deutschen Literaturfonds vom 29. und 30. April 2019
8.5.2019

Folgende Autorinnen und Autoren erhalten ein Werkstipendium:

Jonas-Philipp Dallmann (Berlin), Kurt Drawert (Darmstadt), Ulrike Edschmid (Berlin), Tobias Elsäßer (Stuttgart), Tomer Gardi (Berlin), Nino Haratischwili (Hamburg), Anna Kim (Berlin), Ulla Lenze (Berlin), Kathrin Röggla (Berlin), Rolf Lappert (Zofingen), Andreas Maier (Bad Nauheim), Christoph Peters (Berlin), Stephanie Quitterer (Berlin), Roland Schimmelpfennig (Berlin), Sabine Scho (Berlin), Leander Steinkopf (München), Isabella Straub (Klagenfurt), Karosh Taha (Essen), Maren Wurster (Berlin).

Hendrik Jackson (Berlin) erhält ein Arbeitsstipendium für ein Übesetzungsprojekt zur Lyrik Olga Sedakowas, Hinrich Schmidt-Henkel (Berlin) erhält ein Arbeitsstipendium zur Neuübersetzung von Louis-Ferdinand Célines Roman "Mort à Credit ".

Die Stipendien haben eine Laufzeit von sechs bis zwölf Monaten und sind mit monatlich 3.000 Euro dotiert.

Projektzuschüsse erhalten die Literaturzeitschriften BELLA triste (Hildesheim) für ein Schulprojekt und metamorphosen (Berlin) für eine Ausgabe zum Thema "Utopien" sowie der Schöffling & Co. Verlag (Frankfurt/M.) für einen Band mit ausgewählten Gedichten Christian Saalbergs und die Annette von Droste zu Hülshoff Stiftung (Havixbeck) für eine Schriftstellerkonferenz zum Thema "Politik und Affekt".

Darüber hinaus stellt der Literaturfonds in den nächsten drei Jahren für ein Kooperationsprojekt weiterschreiben.jetzt des wearedoingit e.V.  zur Förderung von Autorinnen und Autoren aus Krisengebieten 270.000 Euro zur Verfügung.

Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 923.245,62 Euro vergeben.

Antragsschluss für die nächste Sitzung ist der 31. Mai 2019.

Von 2020 an wird das Kuratorium des Deutschen Literaturfonds nicht mehr zweimal, sondern dreimal im Jahr über eingereichte Anträge entscheiden. Deshalb wurden die Einreichfristen neu festgelegt, nämlich auf den 30. September (für die Februar-Sitzung), den 31. Januar (für die Juni-Sitzung) und den 30. März (für die Oktober-Sitzung).

Darmstadt, 8. Mai 2019

 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

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