Aktuelle Informationen

Ausschreibung: Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater
13.11.2018

Mit dem Autoren-Theater-Projekt Nah dran! sollen Prozesse in der Stückentwicklung und der Inszenierung von neuen szenischen Anordnungen für das Kindertheater ermöglicht werden. Im Zentrum von Nah dran! stehen die Autorinnen und Autoren, die das Feld des Stückeschreibens längst für sich erweitert haben und als selbständige Unternehmer – als Solisten oder Teamplayer – (Mit)Produzierende von Theaterereignissen sind. Autorinnen und Autoren und ihre, soweit bereits vorhanden, Verlagslektoren treten mit Theatern und Regisseurinnen und Regisseuren in Kontakt, um
im gemeinsamen Prozess ein Stück für das Kindertheater zu planen, zu schreiben und zur Uraufführung zu bringen. Autorinnen und Autoren werden ermuntert, die Partnerschaft von Theatern insbesondere in Mittel- und Kleinstädten sowie im ländlichen Raum zu suchen.

Autorinnen und Autoren sowie Theater und Regisseurinnen und Regisseure werden aufgefordert, sich gemeinsam mit einer Stückidee für das professionelle Kindertheater um die Förderung aus dem Projekt Nah dran! zu bewerben. Bis zu vier Autorinnen oder Autoren erhalten ein Auftragshonorar
von jeweils 6500 Euro für die prozesshafte Arbeit an einem neuen Stück, das sich durch Originalität, literarischen Anspruch und Zeitgenossenschaft der Stoffe auszeichnet. Die Stücke müssen sich an ein Publikum im Alter bis zu 10 Jahren richten. Das Stück muss durch das teilnehmende Theater zur Uraufführung gebracht werden. Das Stück soll zum  Nachspielen animieren und Eingang ins Repertoire finden.
Die beteiligten Theater, die die neuen Stücke bis zum 1. Juli 2021 uraufführen, erhalten einen projektbezogenen Zuschuss von jeweils 1000 Euro. Damit soll ermöglicht werden, die Autorinnen
und Autoren angemessen an dem Entwicklungs- und Inszenierungsprozess zu beteiligen.

Mit der gemeinsamen Bewerbung durch die Autoren und die Theater müssen eingereicht werden:
– eine Beschreibung des geplanten Stücks
– eine charakteristische Szene aus einem bereits fertigen Stück
– eine Vita und ein Werkverzeichnis
– ein Kurzporträt des kooperierenden Theaters und des begleitenden Verlages
– eine Bestätigung des kooperierenden Theaters über die Uraufführung des Stücks

Eine Jury entscheidet über die Vergabe der Auftragshonorare und Projektzuschüsse bis zum 1. Juni 2019. Die Bewerbungen (Einsendeschluss: 1. April 2019) sind in dreifacher Ausfertigung per Post zu richten an:

Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland, Projekt Nah dran!, Schützenstraße 12, 60311 Frankfurt am Main. Weitere Informationen: www.kjtz.de

Nachfragen richten Sie bitte an: Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland, Projektleitung: Henning Fangauf (Enable JavaScript to view protected content.)

 

Ergebnisse der Kuratoriumssitzung vom 5. und 6. November 2018
12.11.2018

Folgende Autorinnen und Autoren erhalten ein Werkstipendium:

Emma Braslavsky (Berlin) für einen Roman, Nina Bußmann (Berlin) für einen Roman, Oswald Egger (Neuss-Holzheim) für ein Prosaprojekt, Dieter M. Gräf (Berlin) für einen Gedichtband, Abbas Khider  (Berlin) für einen Roman, Martin Kluger (Berlin) für einen Roman, Susan Kreller (Bielefeld) für ein Jugendbuch, Julia von Lucadou (Heidelberg) für einen Roman, Brigitte Oleschinski (Berlin) für ein Prosaprojekt, Markus Orths (Karlsruhe) für einen Roman, Volker Sielaff (Dresden) für einen Gedichtband, Claudia Tondl (Wien) für ein Theaterstück, David Wagner (Berlin) für einen Roman.

Die Stipendien haben eine Laufzeit von zwölf Monaten und sind mit monatlich 3.000 Euro dotiert.

Projektzuschüsse erhalten:

Die Zeitschrift diaphanes (Zürich) für eine Ausgabe zum Thema Autorschaft, das Freie Deutsche Hochstift (Frankfurt am Main) für die Edition von drei Bänden der hist.-krit. Werkausgabe Clemens Brentanos, das Institut für Textkritik (Heidelberg) für die hist.-krit. Edition zweier Quarthefte Franz Kafkas, das Kooperationsprojekt Lyrikempfehlungen (für den Ausbau seiner Aktivitäten), das Literaturhaus Berlin für ein Schulprojekt, der Schöffling & Co. Verlag (Frankfurt am Main) für die Heraus­gabe des "Jahrbuchs der Lyrik", die Stiftung Lyrik Kabinett (München) für ein Projekt zur "Einflussfaszination", der Verein Kulturkind (Berlin) für ein Schulprojekt, die Zeitschrift Volltext (Wien) für vier Ausgaben 2019, die Jahresanthologie Tippgemeinschaft der Studenten des Deutschen Literaturinstituts in Leipzig.

Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 934.792 Euro vergeben.

Antragsschluss für die nächste Sitzung ist der 30. November 2018.

 

Kranichsteiner Literaturpreis 2018
11.9.2018

Kranichsteiner Literaturpreis 2018

Der vom Deutschen Literaturfonds vergebene und mit 20.000 Euro dotierte Kranichsteiner Literaturpreis geht in diesem Jahr an Thomas Lehr. In der Begründung der Jury, der Bettina Fischer, Wilfried F. Schoeller und Christine Wahl angehören, heißt es:

„Der in Speyer 1957 geborene, heute in Berlin lebende Autor zahlreicher Romane und Geschichten schreibt sich mit seinem Werk, vor allem mit dem zuletzt erschienenen Großroman ‚Schlafende Sonne‘, wie kaum ein anderer deutscher Autor in die Fazilitäten der Moderne ein. Er bildet aus intellektuellen Abenteuern, philosophischen Beständen, naturwissenschaftlichen Kenntnissen und seinem besonderen Epochenverständnis ein überwältigendes sprachliches Kunstwerk, das den romantischen Traum vom Universalroman noch einmal aufnimmt. Im Patchwork aus privatem und aus öffentlichem Material führt Lehr eine Dreierkonstellation vor, die sich dem Spiel der Andeutungen, der literarischen Parallelführung, der Liebe und der Liebe zum Buch im Buch, der heiteren Freude und den schwirrenden Sinnen widmet. Wissenschaft und Literatur sollen erneut verschmolzen werden.

Thomas Lehrs Bücher sind Herausforderungen an die Leser – wie alle Gebilde aus Welt und Sprache; sie beschenken den Lesemutigen mit dem Versprechen, dass diesem Buch eines klug ausgreifenden Erzählers zwei weitere Teile folgen werden.“

 

Nominiert für den Kranichsteiner Literaturförderpreis

Für den Kranichsteiner Literaturförderpreis nominierte die Jury Gianna Molinari, Leander Steinkopf und Karosh Taha.
Alle drei Kandidaten werden sich am 16. November um 11:30 Uhr in einer öffentlichen Lesung in der Eleonorenschule in Darmstadt um den mit 5.000 Euro dotierten Preis der Fachjury bewerben. Mit ihren jeweils noch unveröffentlichten Textauszügen stellen sie sich gleichzeitig dem Urteil ei­ner Schülerjury. Diese vergibt, unabhängig von der Entscheidung der Fachjury, einen Preis in Höhe von 1.000 Euro.

Die Jury hat weiterhin zwei Aufenthaltsstipendien des Deutschen Literaturfonds vergeben:

New-York-Stipendium

Das 10-wöchige Aufenthaltsstipendium im Deutschen Haus der New York University erhält in diesem Jahr die in Berlin lebende Autorin Nina Bußmann.

London-Stipendium

Das ebenfalls 10-wöchige London-Stipendium an der Queen Mary University sprach die Jury Jens Wonneberger zu, der in Dresden lebt.

Alle Preise werden am 16. November um 19 Uhr im Literaturhaus Darm­stadt überreicht. Die Laudatio auf Thomas Lehr hält die Literaturkritikerin Meike Feßmann.

 

Paul-Celan-Preis 2018
6.7.2018

Der vom Deutschen Literaturfonds alljährlich vergebene Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht in diesem Jahr an Thomas Brovot.

Thomas Brovot wird mit dem Preis für sein Gesamtwerk ausgezeichnet, das Übersetzungen vor allem aus dem Spanischen umfasst. Besonders würdigt die Jury seine 2012 erschienene Übersetzung des Romans Reise zum Vogel Simurgh von Juan Goytisolo.
(Weitere informationen finden Sie hier).

Der Jury gehören an: Gabriele Leupold, Burkhart Kroeber, Miriam Mandelkow und Gunther Nickel.

Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wurde am 11. Oktober um 18 Uhr im Lesezelt der Frankfurter Buchmesse vergeben. Die Laudatio hielt der Schriftsteller und Europa-Korrespondent Paul Ingendaay.

Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien 2019
25.6.2018

Zum zehnten Mal vergibt Arbeitskreis für Jugendliteratur in Kooperation mit dem Deutschen Literaturfonds die Kranichsteiner Jugendliteratur-Stipendien. Die zwei sechsmonatigen Stipendien in Höhe von jeweils 12.000 Euro richten sich an deutschsprachige Jugendbuchautoren. Das Auswahlverfahren ist an den Deutschen Jugendliteraturpreis angebunden. Eine Bewerbung um ein Stipendium erfolgt automatisch durch die Einreichung eines deutschsprachigen Jugendbuchs für den Deutschen Jugendliteraturpreis.

Die Einreichfrist endet am 30. September 2018.

weiter zum Download der Ausschreibung und der Unterlagen zur Einreichung

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

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