Der Deutsche Literaturfonds fördert die deutschsprachige Gegenwartsliteratur überregional, marktunabhängig und jenseits politischer Vorgaben.

Der Literaturfonds unterstützt die Deutsche Kultur- und Literaturlandschaft im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Programms Neustart Kultur.

Alle Videos finden Sie in der Übersicht und auf Youtube.


Aktuelle Meldungen

Ergebnisse der Kuratoriumssitzung des Deutschen Literaturfonds vom 15. Februar 2021
26.2.2021

Folgende Autorinnen und Autoren erhalten ein Werkstipendium:

Ulrike Draesner (Berlin) für ein Lyrikprojekt, Raphaela Edelbauer (Wien) für einen Roman, Will Gmehling (Bremen) für ein Kinderbuch, Chantal-Fleur Sandjon (Berlin) für einen Jugendroman in Versen, Jochen Schmidt (Berlin) für einen Roman, Jan Wagner (Berlin) für einen Gedichtband.

Die Stipendien haben eine Laufzeit von acht bis zwölf Monaten und sind mit monatlich 3.000 Euro dotiert.

Projektförderungen erhalten der mairisch Verlag (Hamburg) für einen Austausch mit Akteuren im literarischen Feld Kanadas, der Schöffling Verlag (Frankfurt/M.) für eine Auswahledition von Briefen Walter Boehlichs, die Zeitschrift Ostragehege (Dresden) für ihre 100. Ausgabe, der Verein Tippgemeinschaft (Leipzig) für die Jahresanthologie der Absolventen des Deutschen Literaturinstituts. 

Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 234.026,64 Euro vergeben.

Antragsschluss für die nächste Sitzung ist der 31. Mai 2021.

 

Neustart Kultur
26.1.2021

Ab dem 12. April 2021 können im Bereich "Neustart Kultur" wieder Anträge gestellt werden.

Wir freuen uns, dass uns von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien für das Sonderprogramm zusätzliche Mittel in Höhe von weiteren fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt wurden, um unsere Programme "Tausende literarische (Wieder-) Begegnungen", "Digitales interaktives Projekt für Kinder und Jugendliche" und "Neue Stücke für ein großes Publikum" fortzuführen.
Informationen zu den einzelnen Modulen, sowie den Förder- und Vergaberichtlinien finden Sie hier:
Neustart Kultur

Weitere geplante Antragszeiträume sind der 12. bis 18. April sowie der 21. bis 27. Juni.

Zwischen dem Datum der Antragstellung und dem geplanten Projekttermin bzw. -beginn muss ein zeitlicher Abstand von mindestens zwei Monaten liegen. Nur so ist eine ordnungsgemäße und rechtzeitige Bearbeitung aller Anträge gewährleistet.

Das Online-Antragsformular wird am ersten Tag des Bewerbungszeitraums um 12:00 Uhr freigeschaltet und bleibt bis zum letzten Tag um 24:00 Uhr verfügbar.

 

Paul-Celan-Preis
25.1.2021

Noch bis zum 28. Februar 2021 können Verlage Vorschläge zu Paul-Celan-Preis für herausragende Literaturübersetzungen ins Deutsche einreichen.
Der Preis wird jährlich an einen deutschsprachigen Übersetzer oder eine Übersetzerin für die Übertragung eines Werkes verliehen.

Mit der Vergabe des Paul-Celan-Preises verfolgt der Deutsche Literaturfonds das Ziel, den geistigen Austausch und die gegenseitige Verständigung auf dem Gebiet der Gegenwartsliteratur über alle Grenzen hinaus zu intensivieren. Denn nur durch die Kenntnis der Literatur und der künstlerischen Entfaltung der einzelnen Länder und Sprachen wird wechselseitiges Verständnis und schriftstellerisches Schaffen angeregt. Die Literaturübersetzer und ihre sprachliche Leistung spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Da es die Aufgabe des Deutschen Literaturfonds ist, die zeitgenössische deutschsprachige Literatur zu fördern, sollen herausragende Übersetzungen ausgezeichnet werden, von denen zu erwarten ist, daß sie für das literarische Schaffen in der Bundesrepublik wichtig werden.

Eine Eigenbewerbung ist nicht möglich. Verlage können Kandidaten für die Auszeichnung vorschlagen.

Erforderlich sind sechs Exemplare des übersetzten Werks, ein etwa zwanzig Seiten umfassender Auszug aus dem Original sowie eine Biobibliographie der Übersetzerin oder des Übersetzers, bitte jeweils in sechsfacher Ausfertigung.

Einsendungen bitte bis zum 28. Februar 2021 auf dem Postweg an:
Deutscher Literaturfonds
Alexandraweg 23
64287 Darmstadt

 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien