Der Deutsche Literaturfonds fördert die deutschsprachige Gegenwartsliteratur überregional, marktunabhängig und jenseits politischer Vorgaben.

Der Literaturfonds unterstützt die Deutsche Kultur- und Literaturlandschaft im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Programms Neustart Kultur.

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Aktuelle Meldungen

Ausschreibung: Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater 2022
22.11.2021

Ausschreibung 2022

Beim Blick auf aktuelle Spielpläne und Verlagsankündigungen fällt auf, dass nur wenige Autorinnen und Autoren Stücke für das Kinderpublikum schreiben und zu wenig Theatertexte für die Altersgruppe der Schulanfänger entstehen. Das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland schreibt daher in Kooperation mit dem Deutsche Literaturfonds das Förderprogramm „Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“ für Autoren und Autorinnen sowie Theater aus.

Einladung zur Bewerbung
Autorinnen und Autoren werden eingeladen, sich um eine „Nah dran!“-Förderung für ein Stückentwicklungsprojekt im professionellen Kindertheater zu bewerben. Mit dem Förderprogramm „Nah dran!“ sollen Autorinnen und Autoren mit Theatern zusammengebracht werden, um neue Kooperationen zu bilden und sich gemeinsam für neue Theatertexte für das Kindertheater zu engagieren. Durch die Förderung der Zusammenarbeit von Autorinnen und Autoren mit diversen Abteilungen der Theater, insbesondere der Regie, sollen Stückentwicklungsprozesse ermöglicht und die neuen Theatertexte für das Kinderpublikum auf die Bühne gebracht werden.

Bedingungen für die Bewerbung von Autoren und Autorinnen
Die Stücke müssen für ein Publikum im Alter von bis zu 10 Jahren entwickelt werden. Besonders erwünscht sind Texte für Kinder von 5 bis 8 Jahren. Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, Regie und Dramaturgie frühzeitig an der Stückentwicklung zu beteiligen. Das Stück soll nachspielbar sein und das Potential haben, Teil des Repertoires zu werden. Aus den eingesandten Bewerbungen bestimmt die Jury zehn Stückideen für eine Shortlist. Aus dieser Auswahl können sich dann Theater für die Kooperation mit einer Autorin oder einem Autor bewerben. Die Jury wählt schließlich in einer zweiten Jurysitzung bis zu vier Autorinnen und Autoren aus, die nach der Bestätigung des kooperierenden Theaters ein Auftragshonorar von jeweils 8.000 Euro für die Entwicklung eines neuen Stückes erhalten. Die beteiligten Theater erhalten einen projektbezogenen Zuschuss von jeweils 1.000 Euro, mit dem ermöglicht werden soll, dass die Autoren und Autorinnen an dem Entwicklungs- und Inszenierungsprozess im Theater beteiligt werden können.

Was muss zur Bewerbung eingereicht werden?
Autorinnen und Autoren müssen folgendes Material für eine Bewerbung einsenden:

  • eine Beschreibung des geplanten Stückes
  • eine Probeszene des geplanten Stückes
  • eine charakteristische Szene aus einem bereits geschriebenen und aufgeführten Stück
  • eine Vita mit Werkverzeichnis

Theater können sich nach Veröffentlichung der Shortlist auf eine Kooperation mit einer der zehn Stückideen bewerben. Theater müssen folgendes Material für eine Bewerbung einsenden:

  • ein Kurzportrait mit Ausführungen zur Motivation, mit einer Autorin oder einem Autor aus dem „Nah Dran!“-Programm zu arbeiten
  • eine Bestätigung über die Bereitschaft zur Uraufführung des Stücks

Die Bewerbungen sind per E-Mail zu senden an das Kinder und Jugendtheaterzentrum an:
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Sollte die Einsendung per E-Mail eine Barriere darstellen, bitten wir um einen Anruf bei der Projektleitung Mirrianne Mahn:
Tel. 069 296 661 -19

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 15. Februar 2022.
Die Jury entscheidet über die Vergabe der Förderung bis zum
1. Juli 2022.

Nachfragen richten Sie bitte an:
Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland, Projektleitung: Mirrianne Mahn (Enable JavaScript to view protected content.)

„Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater“ ist ein Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e.V. und wird mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

Ergebnisse der Kuratoriumssitzung vom 31. Oktober und 1. November 2021
10.11.2021

Ergebnisse der Kuratoriumssitzung vom 31. Oktober
und 1. November 2021

Folgende Autorinnen und Autoren erhalten ein Werkstipendium: María Cecila Barbetta (Berlin) für einen Roman, Juliane Breinl-Tudor (München) für einen Jugendroman, Jan Peter Bremer (Berlin) für einen Roman, Carolin Callies (Ladenburg) für einen Gedichtband, Franz Friedrich (Berlin) für einen Roman, Mareike Krügel (Rabenkirchen-Faulück) für einen Kinderroman, Jan Kuhlbrodt (Leipzig) für einen Roman, Thomas Lehr (Berlin) für einen Roman, Gianna Molinari (Zürich) für einen Roman, Selim Özdogan (Köln) für einen Roman, Jana Scheerer (Berlin) für einen Roman, Dita Zipfel (Berlin) für ein Kinderbuch.

Die Stipendien haben eine Laufzeit von vier bis zwölf Monaten und sind mit monatlich 3.000 Euro dotiert.

Projektförderungen erhalten: die Annette von Droste Hülshoff Stiftung (Havixbeck) für ein “Gipfeltreffen der queeren Literatur”, Swen Lasse Awe und Jonas Schönfeldt für ein “Magazin für Neue Dramatik”, die Jugend-Literatur-Werkstatt (Graz) für Schreibwerkstätten, Kristin Bönicke, Thomas Keck und Christopher Spiegl für eine Edition der Briefe Ronald M. Schernikaus, der Verlag Hentrich & Hentrich (Leipzig) für eine Edition des „Autobiographischen Mosaiks“ von Emma Kann, das Literaturforum im Brecht-Haus (Berlin) für die Gesprächsreihe “Streitfall Drama”, Roland Reuß (Heidelberg) für die Edition von Franz Kafkas Oxforder Quartheften 5 und 6. 

Insgesamt wurden Fördermittel in Höhe von 584.232,00 Euro vergeben.

 

Preisverleihung des Deutschen Literaturfonds 2021 mit Video-Livestream
7.10.2021

Verfolgen Sie die Preisverleihung des Deutschen Literaturfonds am 11. Oktober 2021 um 18 Uhr!

Die Preisverleihung findet im Literaturhaus Leipzig statt und wird live im Internet übertragen. 

Den Programmablauf des Abends sowie den Video-Livestream finden Sie auf unserer eigens eingerichteten Seite zum Livestream der Preisverleihung.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
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