Der Deutsche Literaturfonds fördert die deutschsprachige Gegenwartsliteratur überregional, marktunabhängig und jenseits politischer Vorgaben.

Der Literaturfonds unterstützt die Deutsche Kultur- und Literaturlandschaft im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Programms Neustart Kultur.

Alle Videos finden Sie in der Übersicht und auf Youtube.


Aktuelle Meldungen

Preisverleihung des Deutschen Literaturfonds 2022 mit Video-Livestream
25.11.2022

Verfolgen Sie die Preisverleihung des Deutschen Literaturfonds am 28. November 2021 um 18 Uhr!

Die Preisverleihung findet im Literarischen Colloquium Berlin statt und wird live im Internet übertragen. 

Den Programmablauf des Abends sowie den Video-Livestream finden Sie auf unserer eigens eingerichteten Seite zum Livestream der Preisverleihung.

weitere Stellenausschreibung im Bereich "Neustart Kultur"
17.8.2022

Im Zuge der Erweiterung unseres Teams suchen wir einen weiteren

Sachbearbeiter (m/w/d) im Bereich Projektmanagement „Neustart Kultur“.

Gesucht wird Unterstützung in der Geschäftsstelle des Deutschen Literaturfonds im Projekt „Neustart Kultur“. Die Geschäftsstelle besteht aus drei fest angestellten Personen, aktuell ergänzt durch drei weitere, die befristet im Rahmen von „Neustart Kultur“ arbeiten.

Aufgaben:
- Betreuung von Fördermodulen im Programm „Neustart Kultur“ mit Schwerpunkt Abwicklung und Abrechnung
- Projektdokumentation und Abrechnung
- Prüfung von Verwendungsnachweisen unter Anwendung der zuwendungsrechtlichen Vorschriften.

Ihr Profil:
- sehr gute Kenntnisse im Projektmanagement (Studium oder vgl. Ausbildung)
- gute Kenntnisse in Zuwendungsrecht / Verwendungsnachweisprüfung
- sicherer Umgang mit MS Office Programmen, auch Excel
- Systematische, faktenorientierte, selbstständige und zielorientierte Herangehensweise
- Hohes Maß an Gewissenhaftigkeit und Zuverlässigkeit sowie Teamfähigkeit

wünschenswert:
- Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung

Das bieten wir Ihnen:
- Abwechslungsreiche Aufgaben
- Leistungsgerechte Vergütung nach TVöD
- Angenehmes Arbeits- und Betriebsklima
- Qualifizierte, engagierte Kollegen und vielfältige und verantwortungsvolle Aufgaben in einem interessanten Kulturbetrieb

Bitte schicken Sie Ihre Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) per Mail an info[at]deutscher-literaturfonds.de oder per Post an den Alexandraweg 23, 64287 Darmstadt.

Paul-Celan-Preis für Ulrich Blumenbach
14.7.2022


Foto: Alexander Preobrajenski

Der vom Literaturfonds alljährlich vergebene Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche geht in diesem Jahr an Ulrich Blumenbach. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.

Ulrich Blumenbach erhält den Paul-Celan-Preis für seine kongeniale Übersetzung des 2022 im Verlag Schöffling & Co. erschienenen Romans „Witz“ des US-amerikanischen Schriftstellers Joshua Cohen.

„Ulrich Blumenbach ist“, so lautet die Begründung der Jury, „seit langem für seine Anverwandlung von an die Grenzen der Übersetzbarkeit reichenden Werken englischsprachiger Autoren wie James Joyce, Jack Kerouac, Truman Capote, David Foster Wallace  u.v.m. bekannt.

Mit ‚Witz‘ legt er ein außergewöhnliches Sprachkunstwerk vor, das in seinem Assoziationsreichtum und seiner Vielstimmigkeit dem Original um nichts nachsteht. Begeistert zeigte sich die Jury von der Virtuosität, mit der Ulrich Blumenbach sich auf den verschiedensten Stil- und Sprachebenen des Werkes bewegt, das auf über 900 Seiten lyrische, komische, surreale, in wuchtiger biblischer Sprache oder auf Jiddisch verfasste Passagen, Wortspiele, innere Monologe und vieles mehr in sich vereint. Es ist ihm gelungen, dieses in der Geschichte des Holocaust und der jüdischen Kultur wurzelnde Meisterwerk in all seinen Facetten auf Deutsch lebendig werden zu lassen.“

Der Jury gehören an: Karin Betz, Ursula Gräfe, Patricia Klobusiczky, Christiane Körner und Ulrich Sonnenberg.


Der Preis wird zusammen mit dem „Großen Preis des Deutschen Literaturfonds“ und weiteren Auszeichnungen am 28. November 2022 im Literarischen Colloquium in Berlin überreicht.

 

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien
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